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KI in Praxis und Pflege: Wie nutzen Sie KI mit Gesundheitsdaten?

KI in der PraxisZuletzt aktualisiert 2 Min. Lesezeit

Kurze Antwort

Gesundheitsdaten sind besonders geschützt, und Gesundheitsberufe unterliegen der Schweigepflicht. KI kann bei Verwaltung, Briefen, Terminen und Zusammenfassungen helfen – wenn Sie einen Business-Tarif mit Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), eine Rechtsgrundlage nach Art. 9 DSGVO und eine Datenschutz-Folgenabschätzung haben und am besten pseudonymisieren, damit die KI Name und Gesundheitsdaten nie zusammen sieht. KI, die Diagnosen stellt oder Behandlungen empfiehlt, ist in der Regel ein Medizinprodukt und Hochrisiko; nutzen Sie dafür keinen gewöhnlichen Chatbot.

Was ist was?

Nutzung Einschätzung
Antworten auf Terminanfragen, Termine verschieben Sensibel (verrät, dass jemand Patient ist) – pseudonymisieren
Briefe und Zusammenfassungen, Fachkraft prüft Sensibel – pseudonymisieren, DSFA
Priorisierung von Patienten Kann Hochrisiko oder ein Medizinprodukt sein
Diagnose und Behandlungsvorschläge Medizinprodukt und Hochrisiko

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So gehen Sie vor

  1. Halten Sie KI von Diagnosen fern.Nutzen Sie sie für Verwaltung und Texte.
  2. Erstellen Sie eine DSFA.Gesundheitsdaten mit neuer Technik erfordern sie in der Regel.
  3. Pseudonymisieren Sie.Namen und Versichertennummern bleiben in der EU.
  4. Lassen Sie die Fachkraft prüfen.Alles, was die KI schreibt, liest eine behandelnde Person, bevor es verwendet wird.

Das sagt das Gesetz

Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO
Verarbeitung von Gesundheitsdaten für die Gesundheitsversorgung durch Fachpersonal, das der Schweigepflicht unterliegt.
Verordnung (EU) 2017/745 – Medizinprodukte (MDR)
Software für Diagnose und Behandlung ist in der Regel ein Medizinprodukt.
Art. 6 Abs. 1 KI-VO
KI in Medizinprodukten, die eine benannte Stelle prüfen muss, ist Hochrisiko (ab 2. August 2028).

Fragen und Antworten

Dürfen wir Behandlungsnotizen mit KI schreiben?

Das kann vertretbar sein – mit Pseudonymisierung, Vertrag und einer Fachkraft, die prüft. Prüfen Sie auch die berufsrechtlichen Vorgaben, etwa Ihrer Kammer.

Was ist mit dem Europäischen Gesundheitsdatenraum?

Die EHDS-Verordnung wird in den kommenden Jahren schrittweise eingeführt und regelt u. a. den Zugang zu Gesundheitsdaten. An der heute nötigen Vorsicht ändert sie nichts.

Quellen

Geschrieben von GoalCube-Redaktion. Zuletzt aktualisiert 11. Oktober 2026. GoalCube hilft Ihnen, die KI-Verordnung und die DSGVO einzuhalten. Es ist keine Rechtsberatung.

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