Das Prüfprotokoll: was wurde getan, von wem und wann
Kurze Antwort
Das Prüfprotokoll (früher Revisionslog) speichert jede Handlung – z. B. dass eine Nutzung bestätigt, ein Fall entschieden oder eine Regel geändert wurde – in verständlicher Sprache. Jeder Eintrag hat einen Fingerabdruck, der auf dem vorherigen aufbaut (eine Hash-Kette), sodass sich eine nachträgliche Änderung erkennen lässt: Die Seite zeigt, ob das Protokoll intakt ist. Seit dem 18. Oktober 2026 speichert das Protokoll nur noch IDs und Codes, keine Namen. Ältere Einträge können Namen von Nutzern, Datensätzen, Spalten und KI-Verbindungen enthalten und lassen sich nicht korrigieren, weil die Kette sonst unterbrochen würde. Das Protokoll erhält unabhängige Zeitstempel.
Das ist das echte System mit fiktiven Daten. Probieren Sie die Rundgänge in den Artikeln aus, um sich durchzuklicken.
Das Prüfprotokoll ist Ihr Nachweis gegenüber Aufsichtsbehörde und Wirtschaftsprüfung. Es hieß früher Revisionslog. Sie finden es über KI-Nutzung (Punkt „Alles ist als Nachweis gespeichert“) und unter Personalentscheidungen.
Was steht drin?
Jeder Eintrag zeigt, was geschah, wann und mit welchem Fingerabdruck. Die Einträge sind in verständlicher Sprache geschrieben, z. B. „Die Nutzung ‚Bewertung von Bewerbern‘ wurde bestätigt“. Namen von Personen in Ihren Daten, Ihre geheimen Begriffe und echte Werte stehen nie im Protokoll.
Seit dem 18. Oktober 2026 speichert das Protokoll nur IDs, feste Codes, Anzahlen und Beträge – z. B. die zufällige ID des Nutzers und des Datensatzes statt des Namens. Die Seite zeigt den Namen des Datensatzes, solange es ihn gibt. Bei Nutzern zeigt sie die Rolle, nicht den Namen.
Warum können ältere Einträge Namen enthalten?
Einträge aus der Zeit vor dem 18. Oktober 2026 können Namen von Nutzern (bei Zahlungen), Datensätzen, Spalten und KI-Verbindungen sowie Fehlertexte enthalten. So wurde das Protokoll damals geschrieben.
Diese Einträge lassen sich nicht einzeln korrigieren oder löschen. Jeder Eintrag ist Teil der Hash-Kette; eine Änderung würde die Kette unterbrechen und den Nachweis für alle späteren Einträge zerstören. Sie werden zusammen mit den übrigen Daten des Unternehmens gelöscht, wenn der Vertrag endet oder wenn Sie alles löschen. Hat eine Person darum gebeten, ihre Angaben zu löschen, schreiben Sie an contact@goalcube.eu.
Die Hash-Kette
Jeder Eintrag erhält einen Fingerabdruck (SHA-256), der auch auf dem vorherigen Eintrag aufbaut. Wird ein alter Eintrag geändert, passt die Kette nicht mehr, und die Seite zeigt „unterbrochen“. Steht dort „intakt“, wurde nichts geändert.
Zeitstempel
Nach jeder Bestätigung und jeder Entscheidung wird der Fingerabdruck des Protokolls an einen unabhängigen Zeitstempeldienst gesendet (RFC 3161). So können Sie gegenüber Dritten zeigen, dass das Protokoll zu einem bestimmten Zeitpunkt so aussah. GoalCube nutzt derzeit einen kostenlosen Dienst (FreeTSA), der nicht im Sinne der eIDAS-Verordnung qualifiziert ist.
Wie lange wird das Protokoll aufbewahrt?
Mindestens 6 Monate, wie es die KI-VO für Protokolle von Hochrisiko-KI verlangt (Art. 26 Abs. 6). Die KI kann das Protokoll mit vis_log anzeigen, aber nie ändern.
Die Bildschirme wurden am 22. Oktober 2026 mit GoalCube 0.26.0 und fiktiven Daten aufgenommen.